Unsere Leistungen…
In unseren Praxen bieten wir Ihnen ein umfassendes Angebot in Logopädie, Ergotherapie und Craniosacraler Therapie. Jede Behandlung wird individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt – einfühlsam, wissenschaftlich fundiert und mit Blick auf alltagstaugliche Fortschritte.
Unsere Teams arbeiten an drei Standorten: in der Kolpingstraße und der Luitpoldstraße in Marktheidenfeld sowie in Lohr am Main. Durch die enge Zusammenarbeit der Therapeutinnen und Therapeuten ermöglichen wir eine ganzheitliche Betreuung in einem modernen und wertschätzenden Umfeld.
… für Kinder und Erwachsene
„Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.“
(Samuel Johnson)
In vielen Lebensbereichen und in allen Lebensphasen ist die Fähigkeit über Sprache zu kommunizieren von besonderer Bedeutung. Einschränkungen wie zum Beispiel eine verzögerte Sprachentwicklung im Kindesalter oder auch der Verlust der Sprache nach einem Schlaganfall können daher individuelle Folgen mit sich bringen.
Logopädie
Leistungen für Erwachsene
Das Therapieangebot der Praxis für Logopädie Franziska Hofstetter richtet sich an Patienten jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Schluck-, Stimm- und Hörstörungen.
Hier finden Sie alle relevanten Informationen über die sprachtheraupeutischen Leistungen für Erwachsene zum Nachlesen!
Sollten Sie nicht in der Lage sein, in die Praxis zu kommen, können ebenfalls Haus- oder Heimbesuche in Marktheidenfeld, sowie Lohr am Main und näherer Umgebung durchgeführt werden. Das vertraute Umfeld hat einen positiven Effekt auf den Therapieverlauf, da Sie als Patient entspannter und motivierter in gewohnter Atmosphäre sind.
Komplexe Störungen bei Erwachsenen
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Facialisparese
Bei der Facialisparese kommt es aufgrund einer Schädigung des Gesichtsnervs (Nervus facialis durch Schlaganfall, Unfall oder andere Erkrankungen) zu einer kompletten oder teilweisen Lähmung der Gesichtsmuskulatur. Dies fällt häufig beim Lachen der betroffenen Personen auf, da eine Hälfte des Gesichtes nicht „mit lacht“. Auch das Gefühl auf der gelähmten Seite kann eingeschränkt sein. Die Art und Schwere der Facialisparese ist sehr unterschiedlich.
Sprachtherapie bei CI Versorgung
Das Cochlea-Implantat (CI) ist eine Hörprothese für Gehörlose, deren Hörnerv als Teilorgan der auditiven Wahrnehmung noch funktionsfähig ist. Je nachdem wie lange das CI schon vorhanden ist, können die sprachlichen Auffälligkeiten aufgrund des „anderen“ Höreindrucks sehr unterschiedlich sein. Es kann zu grammatikalischen Auffälligkeiten, oder Auffälligkeiten im Wortschatz kommen. Auch die Schulung des (neuen) Höreindrucks kann einen Therapiebaustein darstellen.
Neurodegenerative Erkrankungen
Diese Erkrankungen sind fortschreitend und entstehen durch neuronale Abbauprozesse. Bei vielen dieser Erkrankungen sind die Ursachen bis heute noch nicht hinreichend erforscht. Zu den bekannteren neurodegenerativen Erkrankungen zählen u.a. die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Multiple Sklerose (MS), Chorea Huntington oder Morbus Parkinson. Gemeinsam ist diesen Krankheiten, dass das Sprechen und das Schlucken im Krankheitsverlauf betroffen sein können.
Autismus
Autismus ist eine angeborene, tiefgreifende Entwicklungsstörung, die sich in recht unterschiedlichen Symptomkombinationen und Ausprägungsgraden darstellt. Betroffene können zwischenmenschliche Abläufe und Zusammenhänge nicht (immer) durchschauen. Etwa die Hälfte der autistischen Menschen spricht gar nicht oder kommuniziert in Ansätzen, andere haben Probleme bei Wortschatz oder Satzbau.
Schluckstörungen bei Erwachsenen
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Myofunktionelle Störungen
Hier ist der Schluckvorgang falsch abgespeichert. Die Zunge drückt beim Schlucken stark gegen die Zähne. Ein solches Schluckverhalten entsteht durch ein muskuläres Ungleichgewicht, d.h. manche Muskeln der Gesichts- und Schluckmuskulatur sind sehr aktiv, andere zu wenig. So fallen die Betroffenen z.B. dadurch auf, dass ihr Mund oft aufsteht (zu geringe Kiefer- bzw. Lippenaktivität) und dass ihr Kinn beim Schluckvorgang gekräuselt aussieht (zu starke Aktivität des Kinnmuskels).
Organisch bedingte Schluckstörungen
Schluckstörungen (Dysphagien) bei Erwachsenen treten häufig in Verbindung mit neurologischen Erkrankungen oder vereinzelt aufgrund von Alterungsprozessen auf. Außerdem können Störungen der Nahrungsaufnahme nach operativen Eingriffen oder als Unfallfolge vorkommen. Die meisten Patienten leiden sehr unter den Symptomen einer Schluckstörung. Teilweise gelingt die Nahrungsaufnahme nur mit großen Schwierigkeiten (häufiges Verschlucken, oraler Verlust der Nahrung aufgrund fehlender Sensibilität,…). Schluckstörungen können zu Fehl- oder Mangelernährung führen und somit lebensbedrohlich werden. Lebensgefahr kann auch bestehen, wenn durch falsches Schlucken Nahrungsreste in die Luftröhre bis in die Lunge gelangen.
Sprachstörungen bei Erwachsenen
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Aphasie
Eine Aphasie entsteht durch Verletzungen bestimmter Bereiche des Gehirns und drückt sich in mehr oder weniger schweren Beeinträchtigungen der sprachlichen Fähigkeiten und deren Leistungsbereich aus (Verstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben). Bei einer Aphasie ist mindestens einer dieser vier Bereiche negativ betroffen. Meistens berichten Aphasiker, dass die Sprache zwar noch im Kopf gespeichert ist, aber nicht mehr gezielt zur Verfügung steht.
Die Symptome einer Aphasie erstrecken sich meistens auf alle vier Leistungsbereiche der Sprache. Dementsprechend kann es beispielsweise u.a. zu Wortfindungsstörungen, Abweichungen in der Lautstruktur der Wörter, Störungen in dem Zuordnen der Wörter, Störungen des Sprachverständnisses, Störungen des Lesesinnverständnisses, Störungen des Schreibens, Störungen des Nachsprechens oder weiteren Defitziten kommen.
Sprechstörungen bei Erwachsenen
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Dysarthrie
Dysarthrien treten auf, wenn die Verarbeitung des Sprechens im Gehirn gestört ist. Die Aussprache ist oft sehr undeutlich, weil die Beweglichkeit von Zunge, Lippen und Gaumensegel eingeschränkt ist. Gleichzeitig kann auch die Stimme verändert und die Atmung beim Sprechen auffällig sein.
Sprechapraxie
Bei einer Sprechapraxie liegt das Problem in der Sprechplanung, d.h. die einzelnen Artikulationsbewegungen können nicht ausreichend kontrolliert erfolgen, obwohl die Muskulatur die erforderlichen Einzelbewegungen ausführen kann. So ist ein Patient z.B. in der Lage, einen Ausdruck des Ekels mit „ihh“ zu äußern, kann aber der Aufforderung, ein /i/ zu sprechen, trotz großen Bemühens nicht nachkommen. Typisch sind hier auch häufige „Suchbewegungen“ der Zunge oder der Lippen beim Sprechen.
Stottern
Stottern äußert sich in Form von unfreiwilligen Wiederholungen von Lauten und Silben („Babababallon“), Dehnungen „Fffffahrt“ und/oder Blockierungen von Lauten (stummes Verharren vor oder in einem Wort,: „—Tisch“). Hier verlieren stotternde Menschen für einen Moment die Kontrolle über den Sprechablauf, obwohl sie genau wissen, was sie in diesem Moment sagen wollen. Die meisten Betroffenen entwickeln unbewusst Strategien, um solche Symptome zu kontrollieren. Psychische Reaktionen wie: Sprechangst, Wut oder Trauer und Hilflosigkeit können hinzukommen, wodurch die Lebensqualität stark beeinträchtigt sein kann, selbst wenn die Kernsymptomatik nur gering ist. Ein schnelles und frühzeitiges Handeln ist hier wichtig.
Poltern
Beim Poltern ist die Verständlichkeit des Gesprochenen, durch eine phasenweise überhöhte Sprechgeschwindigkeit mit Auslassungen und Verschmelzungen von Lauten, Silben oder Wörtern beeinträchtigt. Es treten viele Satzabbrüche, Umformulierungen und Floskeln sowie stotterähnliche Redeunflüssigkeiten auf, wodurch der Inhalt des Gesprochenen schwer vermittelt werden kann. Polternde Menschen können oft das eigene Sprechen schlecht beobachten – die Störung ist ihnen häufig nicht oder nur ansatzweise bewusst.
Stimmstörungen bei Erwachsenen
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Organisch bedingt
Als organische Stimmstörungen werden Erkrankungen bezeichnet, bei denen es zu einer organischen Veränderung kommt: z.B. Knötchen, Entzündungen, Ödeme, Stimmlippenpolypen, Veränderungen durch Unfälle/Operationen, Lähmungen oder Teilentfernungen der Stimmlippen bzw. Kehlkopfentfernungen. Die Stimme ist meist stark heiser und kann teilweise oder ganz ausbleiben, es kann zu starker Behauchung oder Doppeltönigkeit kommen, je nach Ursache und Ausmaß der Störung.
Funktionell bedingt
Bei funktionellen Stimmstörungen ist das Schwingungs- und Schließungsverhalten der Stimmlippen gestört. Funktionelle Stimmstörungen sind die häufigsten Stimmstörungen und kommen meist bei Berufssprechern (Lehrern, Erziehern, Call-Center-Mitarbeiter etc.) vor. Aufgrund von falschem oder ungünstigem Stimmgebrauch (zu viel und zu lautes Sprechen), Umweltbelastungen (Sprechen in zu trockenen Räumen, gefährliche Staubbelastungen), durch psychische Belastungen (Stress, Überlastung, Konflikte etc.) können Stimmstörungen entstehen. Werden funktionelle Stimmstörungen nicht behandelt, können sekundär organische Stimmstörungen (z.B. Knötchen) auftreten.
Hormonell bedingt
Durch hormonelle Einflüsse (Anabolika, Geschlechtshormone – z.B. bei einer Brustkrebsbehandlung oder bei Geschlechtsumwandlungen etc.) können Stimmstörungen entstehen, die meist Veränderungen der Stimmhöhe und der Leistungsfähigkeit der Stimme zur Folge haben, welche oft auch nach Absetzen der Substanzen weiter bestehen.
Logopädie
Leistungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche
Das Therapieangebot der Praxis für Logopädie Franziska Hofstetter richtet sich an Patienten jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Schluck-, Stimm- und Hörstörungen.
Hier finden Sie alle relevanten Informationen über die sprachtheraupeutischen Leistungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche zum Nachlesen!
Sollten Sie nicht in der Lage sein, in die Praxis zu kommen, können ebenfalls Haus- oder Heimbesuche in Marktheidenfeld, sowie Lohr am Main und näherer Umgebung durchgeführt werden. Das vertraute Umfeld hat einen positiven Effekt auf den Therapieverlauf, da Sie als Patient entspannter und motivierter in gewohnter Atmosphäre sind.
Fütterstörungen bei Kleinkindern
In der kleinkindlichen Entwicklung kann es zu Saug- bzw. Fütterstörungen kommen. Diese können sich sowohl bei gesunden, als auch bei nicht gesunden Babys (u.a. durch Syndrome, Körperbehinderungen, Fehlbildungen oder Trauma durch Sondenernährung bzw. Sauerstoffmangel) entwickeln. Häufig tritt dies auch bei frühgeborenen Babys auf.
Es ist wichtig diese Auffälligkeiten der Nahrungsaufnahme rechtzeitig zu erkennen, um möglichst frühzeitig mit einer individuellen Therapie beginnen zu können.
So soll eine sichere und möglichst natürliche Form der Nahrungsaufnahme ermöglicht werden. Auch Elternberatung und -anleitung bzgl. Fütterpositionen, verschiedenen Saugern u.v.m. ist hier ein Baustein von großer Bedeutung. Somit sollen die Voraussetzungen für das Erlernen des Saugens/ Kauens und Schluckens geschaffen werden.
Komplexe Störungen bei Kindern
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Sprachtherapie bei CI Versorgung
Das Cochlea-Implantat (CI) ist eine Hörprothese für Gehörlose. Je nachdem wie lange das CI schon vorhanden ist, können die sprachlichen Auffälligkeiten aufgrund des „anderen“ Höreindrucks sehr unterschiedlich sein. Es kann zu grammatikalischen Auffälligkeiten, oder Auffälligkeiten im Wortschatz kommen. Auch die Schulung des (neuen) Höreindrucks kann einen Therapiebaustein darstellen.
LKGS
Bei Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel (LKGS) Fehlbildungen ist die mündliche Kommunikation durch Veränderungen der Sprechatmung, des Stimmklangs und der Aussprache beeinträchtigt. Bereits im Säuglingsalter können Probleme beim Saugen auftreten. Wenn die betroffenen Kinder zu lautieren beginnen, klingt der Stimmklang häufig hypernasal (Rhinophonie), oder auch rau und heiser.
Autismus
Autismus ist eine angeborene, tiefgreifende Entwicklungsstörung, die sich in recht unterschiedlichen Symptomkombinationen und Ausprägungsgraden darstellt. Betroffene können zwischenmenschliche Abläufe und Zusammenhänge nicht (immer) durchschauen. Etwa die Hälfte der autistischen Menschen spricht gar nicht oder kommuniziert in Ansätzen, andere haben Probleme bei Wortschatz oder Satzbau.
Rinophonie
Rhinophonien (Näseln) sind Störungen des Stimmklangs und der Artikulation. Diese entstehen durch eine gestörte Nasenresonanz. Grundsätzlich wird zwischen offenem (zu viel Luft entweicht durch die Nase) und geschlossenem (keine Luft entweicht durch die Nase – auch nicht bei /m/, /n/,…) Näseln unterschieden. Die Verständlichkeit der gesprochenen Sprache kann durch eine Rhinophonie bis zur Undeutlichkeit eingeschränkt sein.
AVWS
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS), sind Störungen der Weiterverarbeitung gehörter Informationen. So kann beispielsweise ein Gespräch mit einer Person schwerer oder nicht mehr verfolgt werden, wenn gleichzeitig Hintergrundgeräusche zu hören sind (bei Kindern häufig: Unterrichtslärm). Darüber hinaus können ähnlich klingende Laute oder Silben (z. B. /p/ – /b/ oder /t/ – /d/) nicht als unterschiedlich wahrgenommen werden, was zu Missverstehen des Gesprochenen führen kann.
Sprachstörungen aufgrund von Beeinträchtigung
Je nach Beeinträchtigung ist das Risiko für eine Sprachentwicklungsstörung, für Störungen der Mundmotorik und Probleme beim Essen und Trinken bzgl. des Schluckens erhöht. Des Weiteren kann das Kommunikationsverhalten der Betroffenen beeinträchtigt sein, d.h. die Fähigkeit mit anderen in Kontakt zu treten verringert sich.
Schluckstörungen bei Kindern
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(Myo)funktionell
Myofunktionelle Störungen kommen bei Kindern vor, die ein frühkindliches Schluckmuster nicht durch ein normales Schluckmuster ersetzen. Das Kind drückt die Zunge beim Schlucken stark gegen die Zähne. Ein solches Schluckverhalten entsteht durch ein muskuläres Ungleichgewicht. So fallen die Kinder z.B. dadurch auf, dass ihr Mund oft offen steht (zu geringe Kiefer- bzw. Lippenaktivität) und dass ihr Kinn beim Schluckvorgang gekräuselt aussieht (zu starke Aktivität des Kinnmuskels).
Organisch bedingt
Schluckstörungen (Dysphagien) können in jeder Altersstufe auftreten. Sowohl Säuglinge als auch ältere Kinder können unter Schluckstörungen leiden (häufig in Verbindung mit weiteren Beeinträchtigungen). Wesentliche Merkmale sind Veränderungen der Beweglichkeit von Muskeln und/oder Beeinträchtigungen im Bereich der Wahrnehmung (Sensibilität) von Mund- und Schluckmuskulatur. Betroffene Kinder verschlucken sich oft und nicht immer können sie ausreichend husten, um ihr Schluckproblem zu lösen.
Sprachstörungen bei Kindern
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SES
Sprachentwicklungsstörungen (SES) betreffen die Kommunikation generell, also das Sprachverständnis, den Wortschatz und die Laut-, Wort- und Satzbildung. Bei einer SES sind oft mehrere Bereiche gleichzeitig betroffen. Die Auflistung der einzelnen Bereiche finden sich im Folgenden.
Störungen des Wortschatzerwerbs
Dies kann sowohl den Wortschatzumfang als auch einzelne Wörter betreffen. Es ist beispielsweise daran erkennbar, dass dem Kind notwendige Wörter wie Nomen (z.B. Hund, Haus), Verben (z. B. laufen, trinken) oder Adjektive/Adverbien (z.B. schön, warm) fehlen und es häufig auf unspezifische Wörter wie „Dings“, „machen“ oder „so“ zurückgreift. Zudem fällt es den Kindern häufig schwer Ober- und Unterbegriffe zuzuordnen.
Störungen der Grammatik
Störungen der Grammatik können Wörter und/oder Sätze betreffen. Beispielsweise fehlen hier Endungen an Wörtern oder sind nicht korrekt („Ich habe _kocht.“) oder die Flexion der Verben ist nicht richtig („Du spielen …“). Probleme in diesem Bereich, kann sich auch durch Auslassungen oder Umstellungen zeigen („Papa schönen Bart hat“).
Störungen der Pragmatik
Pragmatische Störungen betreffen die Fähigkeiten des Kindes, in Kontakt zu seiner Umwelt zu treten. So spielen Blickkontakt und das fragen/beantworten zu diesem Bereich. Kinder, die hier Probleme haben, vermeiden teilweise den Kontakt zu anderen oder unterbrechen fortlaufend Gespräche. Auch das Einhalten von Regeln (z.B. im Spiel) fällt hier häufig schwer.
Sprachstörungen bei Hörstörungen
Diese Art der Sprachstörung zählt zu den audiogenen Störungen. Hier ist die Aussprache oft undeutlich. Außerdem ist die Lautstärke der Äußerungen häufig nicht angemessen. Ein Richtungshören (woher kommt das Gesprochene) ist auch nicht immer möglich.
Störungen des Lauterwerbs
Hier gibt es verschiedene Ausprägungen, zum einen kann ein Laut (oder auch mehrere Laute) überhaupt nicht oder nicht richtig gebildet werden (=phonetische Störung), zum anderen kennen die Kinder die Regeln noch nicht, um einen Laut richtig einzusetzen. Typische Beispiele sind hier Auslassung („Bume statt Blume“), oder Ersetzung durch einen anderen Laut („Tüche“ statt „Küche“ oder „Darten“ statt „Garten“). Die Sprache des Kindes wird umso unverständlicher, je mehr Laute von einer Aussprachestörung betroffen sind.
Sprechstörungen bei Kindern
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Artikulationsstörungen
Mit Störungen der Artikulation werden Schwierigkeiten beschrieben, einen Laut richtig zu bilden. Die bekannteste Form ist das „Lispeln“ bzw. der „Sigmatismus“. Die Aussprache wird hier dadurch verändert, dass bei der Artikulation des Lautes /s/ die Zunge zwischen oder an die Zähne rutscht. Auch die Fehlbildung des Lautes /sch/, der sogenannte „Schetismus“ zählt hierzu. Hier werden die /sch/-Laute lateral gebildet, d.h. Luft entweicht auch über die seitlichen Zahnreihen („Wasser im Zahn“).
Kindliche Sprechapraxie
Bei einer Sprechapraxie liegt das Problem in der Sprechplanung, d.h. die einzelnen Artikulationsbewegungen können nicht ausreichend kontrolliert erfolgen, obwohl die Muskulatur die erforderlichen Einzelbewegungen ausführen kann. So ist ein Patient z.B. in der Lage, einen Ausdruck des Ekels mit „ihh“ zu äußern, kann aber der Aufforderung, ein /i/ zu sprechen, trotz großen Bemühens nicht nachkommen. Typisch sind hier auch häufige „Suchbewegungen“ der Zunge oder der Lippen beim Sprechen.
Verbale Entwicklungsdyspraxie
Hier ist die Planung von Sprechbewegungen gestört. Die Sprachentwicklung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kinder nur wenige Lalllaute produzieren. In den ersten Lautproduktionen fehlen die Konsonanten, sie produzieren eine Art „Vokalsprache“ (z. B. „aaoo“).
Stottern
Stottern meint häufig unfreiwillige Wiederholungen von Lauten und Silben („Papapapapaaaa“), Dehnungen „Fffffahrt“ und/oder Blockierungen von Lauten. Hier verlieren stotternde Menschen für einen Moment die Kontrolle über den Sprechablauf, obwohl sie genau wissen, was sie in diesem Moment sagen wollen. Psychische Reaktionen wie: Sprechangst, Wut oder Trauer und Hilflosigkeit können hinzukommen, wodurch die Lebensqualität stark beeinträchtigt sein kann. Ein schnelles und frühzeitiges Handeln ist hier wichtig.
Poltern
Beim Poltern ist die Verständlichkeit des Gesprochenen, durch eine phasenweise überhöhte Sprechgeschwindigkeit mit Auslassungen und Verschmelzungen beeinträchtigt. Es treten viele Satzabbrüche, Umformulierungen und Floskeln auf, wodurch der Inhalt des Gesprochenen schwer vermittelt werden kann. Polternde Menschen können oft das eigene Sprechen schlecht beobachten.
Stimmstörungen bei Kindern
Stimmstörungen bei Kindern machen sich durch länger anhaltende Heiserkeit bemerkbar. Die Stimme ist wenig belastbar und kann manchmal ganz wegbleiben. Sie kann rau und gepresst oder kraftlos und hauchig klingen und eventuell schwer verständlich sein. Es können funktionelle oder organische Ursachen zugrunde liegen.
„Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.“
(Konfuzius)
Die Ergotherapie begleitet Menschen mit psychischen oder körperlichen Schädigungen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind.
Welche Leistunen wir in derPraxis für Ergotherapie Franziska Hofstetterin Marktheidenfeld anbieten, finden Sie auf den einzelnen Seiten, unterteilt in den Kinder- und Erwachsenenbereich.
Ergotherapie
Leistungen für Erwachsene
Das Therapieangebot der Praxis für Ergotherapie Franziska Hofstetter richtet sich an Patienten jeden Alters.
Hier finden Sie alle relevanten Informationen über die ergotheraupeutischen Leistungen für Erwachsene zum Nachlesen!
Sollten Sie nicht in der Lage sein, in die Praxis zu kommen, können ebenfalls Haus- oder Heimbesuche in Marktheidenfeld, sowie Lohr am Main und näherer Umgebung durchgeführt werden. Das vertraute Umfeld hat einen positiven Effekt auf den Therapieverlauf, da Sie als Patient entspannter und motivierter in gewohnter Atmosphäre sind.
Erkrankungen des Nervensystems
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Apoplex
Eher bekannt als Schlaganfall oder Hirninfarkt, ist eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn (ischämischer Schlaganfall) oder Blutung in das Gehirn (hämorrhagischer Schlaganfall). Bei rund 80 Prozent aller Schlaganfall-Patienten kommt es zu einer plötzlichen Durchblutungsstörung im Gehirn. Diese führt zu einem Sauerstoffmangel und damit zu einem Gewebeuntergang einer oder mehrerer Gehirnregionen. Folgen können Lähmungserscheinungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Gedächtnisstörungen (nicht zu verwechseln mit einer Demenz), Störungen der Sinnesempfindungen, Sprachstörungen, Schluckstörungen und Störungen der Nahrungsaufnahme sein.
Multiple Sklerose
Kurzform: MS, ist eine chronische entzündliche neurologische Erkrankung, die das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) betrifft. Die Krankeitssymptome entstehen durch Schädigung der Nervenisolierschicht und Abbau von Nervenfasern und -zellen. Die nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Autoimmunkrankheit kann sehr unterschiedlich verlaufen. Symptome sind zum Beispiel Augenentzündungen, Motorische Störungen (Lähmungen, die mitunter zu Spastiken führen; Kraftlosigkeit; Zittern in den Armen oder Beinen; Gefühl von Steifheit der Arme oder Beine), Harn- und Darmstörungen, Gliederschmerzen, Sprech- und Schluckstörungen.
Schädel–Hirn–Trauma
Verletzungen des Schädelknochens, die mit einer Funktionsstörung des Gehirnes einhergehen. Häufige Ursachen sind Stürze, Verkehrsunfälle sowie Sportverletzungen. Je nach Schwere des Traumas treten unterschiedliche Symptome auf. Zum Beispiel Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Lähmungen und epileptische Anfälle.
Morbus Parkinson
Das idiopathische Parkinsonsyndrom ist eine fortschreitende, chronische, neurodegenerative Erkrankung (Absterben von Nervenzellen). Hauptmerkmale sind Probleme der Körperbewegungen (motorische Symptome) in Form von Bewegungsverlangsamung und Bewegungsverzögerung (Bradykinese), Muskelsteifheit (Rigor) und gegebenenfalls Zittern (Tremor). Es kommen häufig auch nicht-motorische Symptome vor: Neuropsychiatrische Probleme (z.B. Depression, Ängstlichkeit), vegetativ-autonome Störungen (z.B. Blutdruckregulation, Verdauung, Blasenfunktion und Temperaturregulation), Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus sowie sensorielle Störungen (z.B. Störung des Geruchssinns, Schmerzen). In fortgeschrittenem Stadium sind kognitive Veränderungen nicht selten.
Erkrankungen und Verletzungen des Muskel- und Gelenksystems
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Rheumatoide Arthritis
Auch unter der Bezeichnung chronische Polyarthritis bekannt, ist eine auf Dauer bestehende Gelenksentzündung. Durch einen ständigen Entzündungsprozess in der Gelenkinnenhaut kommt es zur Zerstörung von Knorpel, Knochen und Bändern.
CRPS
Chronisches Schmerzsyndrom. Das CRPS ist eine chronische neurologische Erkrankung, die nach einer Weichteil- oder Nervenverletzung, häufig in Zusammenhang mit der Fraktur einer Extremität auftritt. Spontanschmerzen, eine meist rötliche Hautfarbe, eine erhöhte Temperaturmessung an betroffener Stelle und vermehrte Schweißsekretion können auftreten. Außerdem kann die Hautdurchblutung gestört sein und lokale Ödeme entstehen.
Arthrose
Ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung. Sie ist durch einen fortschreitenden Knorpelverlust gekennzeichnet, der im Krankheitsverlauf zunehmende Gelenkschmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen verursacht. Im fortgeschrittenen Stadium haben die Beschwerden oft einen deutlichen Verlust an Lebensqualität zur Folge und bedingen häufig auch deutliche Einschränkungen der Mobilität und Selbständigkeit.
Tennisarm
Auch Tennisellenbogen liegt vor, wenn diejenige Muskelgruppe von der Überbelastung betroffen ist, die für die Streckung des Handgelenks verantwortlich ist. Typischerweise treten hier Schmerzen an dem Knochenvorsprung auf, der an der Außenseite des Ellenbogens liegt.
Golferarm
Auch Golferellenbogen liegt vor, wenn die Beugemuskulatur betroffen ist. Dann schmerzt der Bereich über dem Knochenvorsprung, der an der Innenseite des Ellenbogens liegt.
Carpaltunnelsyndrom
Es handelt es sich um eine Einklemmung des Mittelhandnerven (Nervus medianus) im Handgelenkstunnel (Carpaltunnel). Der Carpaltunnel ist ein enger Kanal für Nerv und Sehnen im Bereich des inneren Handgelenks.
Hirnleistungsstörungen
Hirnleistungsstörungen
Hirnleistungsstörung ist ein Sammelbegriff für qualitative oder quantitative Einschränkungen der normalen Hirnfunktion. Sie kann im weitesten Sinn neurologische, kognitive und/oder psychische Defizite umfassen. Als Auslöser von Hirnleistungsstörungen kommen grundsätzlich alle Erkrankungen in Frage, die zu einem morphologischen oder funktionellen Niedergang des Gehirns führen, unter anderem: Demenz, Apoplex, Schädel-Hirn-Trauma, Enzephalitiden.
Psychische Störungen
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Dementielles Syndrom/Demenz
Schritt für Schritt Verlust seiner geistigen und intellektuellen Fähigkeiten. Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und praktisches Geschick verschlechtern sich kontinuierlich.
- Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz und eine unheilbare Störung des Gehirns. Durch das Absterben von Nervenzellen im Gehirn werden Menschen mit Alzheimer zunehmend vergesslich, verwirrt und orientierungslos.
Sozioemotionale Störungen
Unter einer Störung des Sozialverhaltens versteht man bestimmte auffällige Verhaltensweisen, wie zum Beispiel aggressives, dissoziales oder aufsässiges Verhalten. Als emotionale Störung bezeichnet man Angststörungen, wie zum Beispiel Angst vor Dunkelheit oder Trennungsängste.
Depression
Eine weit verbreitete psychische Störung, die durch Traurigkeit, Interesselosigkeit und Verlust an Genussfähigkeit, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen gekennzeichnet sein kann.
Ergotherapie
Leistungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche
Das Therapieangebot der Praxis für Ergotherapie Franziska Hofstetter richtet sich an Patienten jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Schluck-, Stimm- und Hörstörungen.
Hier finden Sie alle relevanten Informationen über die ergotherapeutischen Leistungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche zum Nachlesen!
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Entwicklungsstörungen bei Kindern
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Grobmotorik
Kinder lernen zum Beispiel deutlich später laufen, bewegen sich unsicherer als Gleichaltrige oder wirken tollpatschig. Sie können ihr Gleichgewicht schlecht halten, stolpern viel oder lassen häufig Gegenstände fallen.
Feinmotorik/Graphomotorik
Feinmotorische Probleme zeigen sich beispielsweise bei Tätigkeiten wie Schreiben, Basteln oder Malen: Dabei sind die Kinder weniger geschickt und brauchen mehr Zeit. Ihre Handschrift kann schwerer zu lesen sein oder sie haben Probleme beim Ausschneiden und Zusammenfalten von Papier. Manche können einfache Gegenstände oder Figuren nur sehr ungenau malen.
Sozialverhalten
Andauernde Unfähigkeit, das Verhalten angemessen zu kontrollieren. Folgende Symptome können bei einer solchen Störung auftreten: häufig auftretende Wutausbrüche. Ungehorsam, häufiges Streiten oder Tyrannisieren.
Körperliche/geistige Beeinträchtigungen bei Kindern
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Körperbehinderung
Eine Körperbehinderung liegt vor, wenn eine Person durch eine Schädigung des Stütz- und Bewegungsapparates oder durch eine andere organische Beeinträchtigung in ihrer Bewegungsfähigkeit und damit in ihren Lebensvollzügen dauerhaft eingeschränkt ist.
Geistige Behinderung
Eine geistige Behinderung liegt vor, wenn der Intelligenzquotient unter 70 und somit eine Intelligenzminderung gegeben ist. Die Häufigkeit dieser Behinderungsform ist abhängig vom Grad der mentalen Retardierung und liegt bei 0,6 – 0,8 %. Ursache ist meist eine genetische Abweichung.
Cerebralparese
Auch infantile Cerebralparese: Symptome, die durch Hirnschädigungen vor, während oder nach der Geburt entstanden sind. Die Betroffenen sind im motorischen Bereich stark eingeschränkt, es können aber auch noch weitere Hirnareale geschädigt sein.
Sehbehinderung und Blindheit
Von einer Sehbehinderung spricht man, wenn die Sehschärfe trotz bestmöglich angepasster Sehhilfen weniger als 0,3 beträgt. Eine Sehschärfe von weniger als 0,05 ist als hochgradige Sehbehinderung definiert. Um Blindheit handelt es sich bei einer Sehschärfe unter 0,02. Betroffene haben daher meist eine stark ausgeprägte taktile und auditive Wahrnehmung, um sich in der Umwelt orientieren zu können.
Epilepsie
Eine Erkrankung, bei der das Gehirn oder einzelne Hirnbereiche übermäßig aktiv sind und zu viele Signale abgeben. Dies löst die sogenannten epileptischen Anfälle aus. Dabei zucken manchmal nur einzelne Muskeln – es kann aber auch der gesamte Körper krampfen und man verliert das Bewusstsein.
Down-Syndrom
Auch Trisomie 21 genannt, ist eine angeborene Besonderheit, bei der das 21. Gen drei- statt zweimal vorliegt. Kinder mit Down-Syndrom besitzen daher 47 statt 46 Chromosomen. Sie haben meist ein typisches Aussehen und entwickeln sich körperlich und geistig erheblich langsamer als Kinder ohne Down-Syndrom.
Lern- und Leistungsstörungen bei Kindern
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Konzentrationsstörungen
Bei Konzentrationsstörungen ist es nicht mehr möglich, die Gedanken für eine bestimmte Zeit auf eine Tätigkeit zu bündeln. Symptome: häufig Rastlosigkeit, Leichtsinnfehler, Vergesslichkeit, Ablenkbarkeit und schnellen Ermüdbarkeit. Konzentrationsstörungen können nach starken affektiven Erlebnissen auftreten oder aber auch Ausdruck einer körperlichen Störung sein, zum Beispiel einer Hormonstörung oder eines Eisenmangels. Bei psychischen Leiden können ebenfalls Konzentrationsstörungen auftreten.
ADS
Von einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) spricht man, wenn ein Kind länger als sechs Monate durch ausgeprägt unaufmerksames und impulsives Verhalten aufgefallen ist. Kommen motorische Unruhe und übermäßiger Bewegungsdrang (Hyperaktivität) hinzu, dann wird von einer ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung) gesprochen.
LRS
Die Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreib-Störung ist eine umschriebene und eindeutige Beeinträchtigung beim Erwerb der Schriftsprache. Die Fähigkeiten im Lesen und Rechtschreiben liegen dabei unter dem Niveau, das aufgrund des Alters und der Intelligenz des Kindes zu erwarten wäre. Die Lesegenauigkeit sowie v.a. das Lesetempo und -verständnis sind beeinträchtigt. Im Rechtschreiben ist eine hohe Vielzahl von Fehlern verschiedener Art charakteristisch. Insgesamt sind etwa 6% der Schüler betroffen.
Dyskalkulie
Aucj Rechenstörung: Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar sind. Betrifft die Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie und Differential- sowie Integralrechnung benötigt werden. Bereits Säuglinge können unterscheiden, ob eine bestimmte Menge groß oder klein ist, weshalb angenommen wird, dass ein gewisses Mengenverständnis angeboren ist.
Wahrnehmungsstörungen bei Kindern
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Wahrnehmungsstörung
Bei einem Kind, welches unter Wahrnehmungsstörungen leidet, sind die Sinnesorgane selbst oft nicht beeinträchtigt. Sein Seh- oder Hörvermögen ist in der Regel ebenso gut ausgebildet wie bei anderen Kindern auch.
Auditive Wahrnehmungsstörung
Kinder, die an einer auditiven Wahrnehmungsstörung, also des Hörens, leiden, haben zum Beispiel Schwierigkeiten, verschiedenste Geräusche richtig einzuordnen.
Visuelle Wahrnehmungsstörung
Kinder mit Störungen der visuellen Wahrnehmung, also des Sehens, haben manchmal Probleme damit, bestimmte gleiche Formen zu erkennen oder sie haben Schwierigkeiten, die räumliche Lage eines Gegenstands zu erfassen.
Störung der Körperwahrnehmung
Kinder, die Schwierigkeiten in der Körperwahrnehmung aufweisen, bemerken beispielsweise nicht, wenn es ihnen zu heiß oder zu kalt ist. Oder sie nehmen auch im Grundschulalter noch nicht wahr, wenn ihre Nase läuft und der Griff zum Taschentuch notwendig wäre.
Craniosacrale Therapie
„Find it, fix it, leave it alone“
(Andrew Still, 1828-1917)
In der Craniosacralen Therapie arbeiten wir ganzheitlich und manuell. Als eine sehr sanfte, aber stetige Therapiemethode, kann sie ganzkörperliche Blockaden durch leichte Berührungen mit minimalem Druck über das Bindegewebe und die Faszien lösen sowie den Tonus ausgleichen.
Craniosacrale Therapie bedeutet, dass der Bereich vom Schädel (Cranium) sowie der Wirbelsäule bis zum Kreuzbein (Sacrum) einbezogen wird. Darüber hinaus spielt auch die emotionale und mentale Entspannung eine zentrale Rolle in der Behandlung.
Eine grundlegende Haltung dieser Therapie ist es, die jeweilige Person sowie deren körperliche Strukturen wahrzunehmen ohne diese zu bewerten. Somit wird ein Raum der Entspannung, Gelassenheit, des Vertrauens und auch der Heilung geschaffen. Körper und Geist kommen wieder in Einheit, wodurch die Selbstregulation, die in uns allen innewohnt, wieder angestoßen wird. Die eigene Selbstwahrnehmung kann hierdurch ebenfalls verbessert werden.
Behandlungsfelder
| Ergänzend zur logopädischen Therapie kann sie zu einem schnelleren Therapieerfolg führen bei: | |
| myofunktionelle Störungen | |
| Stimmstörungen | |
| Schluckstörungen | |
| Zahnärzten / phonologischen Störungen |
| Darüber hinaus wird sie angewendet bei: | |
| Rückenproblemen | |
| Nackenschmerzen | |
| Migräne | |
| Spannungskopfschmerzen | |
| Kiefer(Gelenks-)problemen |
| Da die Behandlung sehr individuell ist, wird auch die Anwendungsdauer dahingehend flexibel gestaltet. Wichtig ist, sich wertschätzend die Zeit für sich und seinen Körper zu nehmen. | |
| Als Richtwert werden 90 Minuten für 100€ angedacht. | |
| Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns in der Praxis und wir finden einen passenden Termin für Sie, bei dem Sie sich ganz entspannt und ohne Zeitdruck auf die Behandlung einlassen können. |